Samstag, Dezember 01, 2007

Der Weihnachts-Trend - Männerputzkurs

Au weia - das dürfte so manchem Herrn das Resthaar zu Berge stehen lassen, wenn er es unter dem Weihnachtsbaum findet: Ein Gutschein für einen Männerputzkurs!

Lt. RTL liegen Putzkurse für Männer total im Trend und die bundesdeutsche Damenschaft kauft eifrig Gutscheine für selbige. Das dürfte dazu führen, dass sich die Spreu vom Weizen trennt und der Markt der verfügbaren Männer entsprechend belebt wird. Mit Verlaub, aber welche richtige Mann lässt sich denn bitteschön zum Männerputzkurs schicken?

Ich find ohnehin, dass Männer nicht putzen können sollen oder müssen. Nicht nur, weil sie mir dann hausfraulich überlegen wären, sondern auch, weil diese doch bitteschön in einer Gehaltsklasse zugegen sind, in welcher das Salär für eine Putzfrau nicht als Diskussionsgegenstand taugt.

Stellense sich mal vor, Sie lernen `nen Kerl kennen und der prahlt damit, dass er einen Männerputzkurs besucht hat. Wie unmännlich ist das denn? Da könnense doch Ihre Libido doch gleich an den staubfreien Nagel hängen... Wat wollnse denn mit einem, der sich mit Vileda verlustiert, seine Patschhändchen in Palm0live badet und den Koitus Interruptus nur deshalb praktiziert, weil er unbedingt die Schlieren aus den Fensterscheiben polieren muss???

Montag, November 26, 2007

Der Wahnsinn geht weiter!

"Bauer sucht Frau" ist der quotenträchtige Vorreiter auf dem bundesdeutschen TV-Kuppelmarkt. Die vom ZDF geplante Kopie, äh, Idee "Ossi sucht Frau" erwähnte ich bereits. Jetzt lassen aber auch die Pro7-Superhirne die Synapsen zünden - mit Produktionen wie "Bestatter sucht Frau" oder "Kanalarbeiter sucht Frau"sollen bei der Partnersuche (vermeintlich) benachteiligte Berufsgruppen an den Mann, oder vielmehr an die Frau gebracht werden. Die männlichen Restposten der Nation im Ausverkauf!

Jetzt fällt natürlich sogar mir, der Anti-Emanze, auf, dass wir Mädels da doch extremst benachteiligt werden. Wie war das nochmal mit dem Antidiskriminierungsgesetzt? Dem Gesetz zur Allgemeinen Gleichbehandlung?

Liebe Sendeanstalten - ich fühle mich ob meines Geschlechts benachteiligt!

Wie wär´s denn zur Abwechslung mal mit "Uschi sucht intelligenten Mann mit viel Kohle"?

Ich mein, wir weiblichen Singles, also zumindest die intelligenten und gutaussehenden unter uns, haben doch schon auch das Recht, nicht nur wie auf dem Viehmarkt vorgeführt zu werden. Auch wir wollen aus einem anspruchsvollen(!!!) Männerportfolio ein adäquates Objekt unserer Begierde erwählen zu dürfen, das wir dann auch gerne, mit entsprechendem Rückgaberecht, eine Woche im Alltagsgebrauch testen können.




Mittwoch, November 21, 2007

Bauer sucht Frau - jetzt auch in der BILD

Nachdem Herr Schell sich meine gutgemeinten 7 Punkte... Nein, das war das Rudelkochen mit öffentlichkeitswirksamen Einblick in die Schlübberschublade. Ich meine natürlich, da Herr Schell sich meine gutgemeinten Worte offensichtlich zu Herzen genommen hat, kann ich mich nun auch wieder den Dingen widemen, die Deutschland wirklich bewegen:

Bauer sucht Frau!

Schon wieder Quotenrekord am Montagabend - wofür brauchen wir noch Pisa-Studien? Ich hab natürlich ausschließlich aus Recherchegründen geschaut, das sei der Vollständigkeit halber noch erwähnt.

Hähä, da hat doch eine Schlafmütze bei RTL tatsächlich vergessen, die Telefonnummer des raubeinigen Rinderwirts Bernhard rauszuschneiden. Auwei, auwei - der Gute kann sich nun vor den Anrufen des liebestollen deutschen Weibsvolks gar nicht mehr retten. Jammert er zumindest in der BILD. Die Redakteure nehmen das prompt zum Anlass und haben die Jagd auf Bernhard freigegeben. Per Mail an BILD kann und soll frau nun Bernhard mit Argumenten überzeugen. Und schon laufen die ersten Liebesschwüre unter (vermutlich) realem Namen über den Ticker...

Doch der nächste Coup in Sachen Randgruppen-Kuppel steht schon in den Startlöchern. Die kreativen Köpfe vom ZDF produzieren aktuell "Ossi sucht Frau". Sehr originell. Auf solch blendende Ideen muss man erstmal kommen...

Ich finde ja, dass noch nicht alles Elend gebührend berücksichtigt wird, daher hier nun auch meine Vorschläge quotenträchtiger Kuppelshows:

Drei Zentner für ein Halleluja - Partnersuche für extrem Übergewichtige

Jetzt oder nie - Partnersuche für Frauen, bei denen jeder Eisprung der letzte sein kann

Zu Dir! - Partnersuche für spontan Trennungswillige

Unser neues Leben - Partnersuche für Unternehmer, deren Ich-AG-Förderung ausläuft

Sonntag, November 18, 2007

Offener Brief an Manfred Schell

Herrschaftszeiten, gibt´s denn nur noch Irre? Und warum kann Ihnen kein Einhalt geboten werden?

Da bemühen sich einerseits verantwortungsbewusste Unternehmer, den "kleinenMann" zum Umwelt- und Klimaschutz zu motivieren, und da sind dann andererseits Profilneurotiker wie der GDL-Chef Manfred Schell, der mit seinen unkontrollierten Machtspielchen vorsätzlich Schaden anrichtet.


Lieber Manfred Schell,

eigentlich würde ich ja schreiben, dass Sie nicht mehr alle Tassen im Schrank haben, aber ich weiß natürlich, dass sich so was nicht schickt. Außerdem kenne ich Sie auch gar nicht persönlich, so dass mein Eindruck wohl auch eher als subjektiv abgestempelt werden würde.

Dennoch – es stellen sich mir ein paar Fragen, was Sie und auch die GDL betrifft, der Sie seit nunmehr annähernd 18 Jahren als Bundesvorsitzender vorstehen. Sagen Sie mal Herr Schell, was haben Sie eigentlich seit 1989 so gemacht bei der GDL? Also ich mein nur, weil Ihnen so plötzlich einzufallen scheint, dass die Lokführer von jetzt auf gleich so drastisch unterbezahlt sind. Das hat doch wohl nix mit Ihrer Pensionierung im März nächsten Jahres zu tun, oder? Wobei, ja, ich versteh Sie schon, echt. Wär´ nämlich auch zu blöd, wenn sich dann Ihre Jünger fragen würden „Was hat der Schell denn eigentlich die ganze Zeit gemacht?“ Ne, das is schon gut, dass Sie vor der planmäßigen Abfahrt ins Rentnerdasein noch einmal so richtig die Rampensau machen. Wenn Sie schon in fast zwei Jahrzehnten nichts geleistet haben, was Dritte dazu veranlassen könnte, Ihnen ein Denkmal zu bauen, dann müssen Sie da aber noch flugs was initiieren, das Sie unvergessen macht, näch? Blöd nur, dass Ihnen niemand Beistand geleistet hat, der auch nur den geringsten Funken Ahnung hat, wie man so etwas glaubwürdig umsetzt. Die Forderung nach (plötzlich!!!) 31 Prozent sind eine Farce und vor allem Zeugnis dafür, dass Sie seit 1989 wohl nicht viel mehr für die in die Gewerkschaftskassen einzahlenden Lokführer gemacht haben, als diskret in den Sessel zu furzen. Naja, manche schaffen nicht mal das.

Dass Sie bis dato auf den unrealistischen Forderungen beharren und entweder niemand den Mut gefunden hat, Ihnen zu sagen, wie unsinnig und vor allem peinlich Ihr Unterfangen ist, oder Sie schlichtweg zu stur sind, Ihre maroden Gehirnzellen zu aktivieren und nachzudenken, spricht eine mehr als deutliche Sprache. Ich persönlich schätze Menschen mit Rückgrad und Intelligenz, die sicher alle auch Fehler machen, aber soviel Größe haben, sich auch dazu zu bekennen. Davon sind Sie leider weit entfernt Herr Schell, der schon cholerisch anmutende Machtmissbrauch, den Sie mit einer überaus bewundernswerten Konsequenz zu betreiben wissen, lässt tief blicken. Wieso suchen Sie nicht für ein paar Eurofuffiz eine professionelle Dame auf, an der Sie Ihre Machtgelüste ausleben können? Ganz ehrlich, das würde ihr Image deutlich verbessern.

Aber Ihre neurotische Hau-Ruck-Aktion, mit der Sie über Leichen gehen und unzähligen Menschen schaden... Sorry Herr Schell, aber damit disqualifizieren Sie sich selbst und es würde mich nicht wundern, nein, ich hoffe es sogar, dass Ihre so offensichtlich an den Tag gelegte Geistesschwäche zeitnah zur logischen Konsequenz führt: Ihrer Entmündigung.

In diesem Sinne,
gute Besserung

Uschi Urlaub

Dienstag, Oktober 23, 2007

Bauer sucht Frau - 2. Staffel

Der Schrecken hat viele Gesichter - RTL zeigt sie alle!

Bauer sucht Frau geht in die zweite Staffel. Gestern wurde sodann die Vorauswahl durch die Herren Landwirte getroffen. Gemeinsamkeiten mit Nutzviehauktionen waren vermutlich rein zufällig und keinesfalls beabsichtigt. Behaupte ich jedenfalls mal; zugunsten meines doch ganz arg schwankenden Weltbildes.

Letztlich bleibt dennoch nur abschließend festzustellen: So tierlieb kann Frau beileibe nicht sein, als dass die armen Viecherln all das menschliche Elend auch nur ansatzweise kompensieren könnten. Jedenfalls weiß ich jetzt, woraus die Redewendung "sich schleunigst vom Acker machen" resultiert...

Dienstag, Oktober 16, 2007

Die beste Ehefrau der Welt

Hach ja... Als Single sollte frau nicht nur Ansprüche stellen, sondern sich primär Ihrer Potentiale bewusst werden und den Bedürfnissen des Marktes, resp. den Anforderungen der Zielobjekte anpassen.

Nachdem ich nunmehr dieses außerordentliche Werk verinnerlicht habe, sollte nunmehr einer wahren Antragsflut nichts mehr im Wege stehen.

Meine potentiellen Ehemänner bitte ich, Ihre aussagekräftige Bewerbung mittels der Kommentarfunktion abzugeben. Ich meld mich dann bei Ihnen. Äh, bei Dir.

Donnerstag, Oktober 11, 2007

Die Eva-Möpse - aus Prinzip!

Boah ne oder?! Blondchen Eva ziert schon wieder den Titel meiner ersten Frühstückslektüre! Nein, die Bild ist nicht erste Wahl sondern alphabet-technisch vor dem Hamburger Abendblatt, vor dem Spiegel und auch vor der Süddeutschen.

Da es wenig ergiebig wäre, sich über die Gedanken dieses Weibes (diese Bezeichnung müsste für sie politisch korrekt sein) auszulassen, beschäftige ich mich mit einem wesentlich interessanterem Thema: Mopsbäckchen!

Ganz ehrlich – wer wäre nicht einmal gerne auf dem Titel des bereits erwähnten Boulevard-Blatts? Naja, außer als Girl des Tages natürlich. Das hammwa nu auch nicht nötig. Wobei: Was ist fataler? Deutschlandweit die Mopsbäckchen zu präsentieren oder die Möpse?

Darauf gibt es in diesem Fall (Uschi Glas, bitte guuuut zulesen) nur eine Antwort: Es hätte alles auch noch viel schlimmer kommen können.

Mittwoch, Oktober 10, 2007

Frühjahrsputz im Herbst - Eva Herman wär stolz auf mich

Nachdem mir heute die Zugangsdaten zu diesem Blog wieder einfielen, geht´s jetzt weiter. Das Leben ist nämlich viel zu oft viel zu irre, um sich nicht darüber aufzuregen.

Mein persönlicher Aufreger des Tages sind die, die sich über Eva Herman aufregen. Ok, irgendwie muss ich mich, nicht zuletzt ob dieses Eintrags, auch zu denen zählen. Aber egal, da müssen Sie und ich jetzt durch.

Jedenfalls - diese menopausierende End-Vierzigerin ist ein echtes Phänomen. Und ihre Dummheit ebenso ausgeprägt wie ihr Omnipräsenzbedürfnis. Aber die Medienmaschinerie, die der einer Paris Hilton recht nahe kommt, ist doch immer wieder interessant zu beobachten. Schöne Geschäfte auf Gegenseitigkeit. Da nutzt Individual-Segelohr Kerner die abgesägte Anti-Feministin wirksam zur exzessiven Quotensteigerung - und Klimakteriums-Evchen kann im Gegenzug wieder ein wenig Geld in die Haushaltskasse schmeißen.

Das nenn ich clevere Strategie im Sinne des deutschen (Dumm-)Volks, das sich wieder tagelang intensivst damit beschäftigen kann und wird.

Aber schon clever von mir, meinen Blog just mit diesem Thema ein wenig zu puschen, oder? ;-)

Dienstag, Mai 01, 2007

Purer Wahnsinn am Tag der Arbeit

Der erste Mai ist ja bekanntlich der Tag der Arbeit. So entstieg ich denn auch heute schon früh dem Bette um mich der Botanik auf dem Balkon zu widmen. Macht ja auch Spaß - spätestens wenn dann alles in voller Pracht und Blüte steht und man sogar bewundernde Blicke dafür ernten kann.

Einen bewundernden Blick meinerseits erntete aber erstmal die Brötchen-Hilde von Kamps gegenüber. Nachdem ich nur zwei Kürbiskernbrötchen - zwei aus reiner Höflichkeit, denn eines hätte mir locker zum Frühstück gereicht - orderte, blaffte mich sie erstmal an "Und was noch?!" Es verdient doch Bewunderung, wieviel Missmut und Kürbiskernbrötchen man für 98 Cent erhält. Da bevorzug ich doch besser weiterhin die Discountfachangestellten beim Penner (Penny) am Steindamm - die der dortigen Randgruppe "normaler Kunde" überaus freundlich gesonnen sind.

Gegen Mittag, mein Balkon ist im Rahmen meiner derzeitigen Möglichkeiten begrünt, da es Sonntags, pardon, an Feiertagen und somit eben auch am Tag der Arbeit kaum möglich ist, botanische wie auch sonstige Bevorratung durchzuführen, glaub ich schon, mein Schwein pfeift. Da ich ein solches jedoch nicht mein eigen nenne, riskiere ich einen Blick vom bereits mehrfach erwähnten Balkon - und seh das ganze Gewerkschaftselend, wie es mal wieder für Verkehrsstau sowie akustische Umweltverschmutzung sorgt.

Ebenso interessant wie erschreckend aber war es, anhand des prozentualen Anteils der Beschallung festzustellen, dass die Gewerkschaften eine neue Zielgruppe entdeckt haben, als auch für sich begeistern konnten. Bei weit mehr als der Hälfte der "Demonstrationsmusik" wähnte man sich, schloss man die Augen, doch fast in Sommerfirsche irgendwo im ostanatolischen Bergland.

Apropos - zur Forderung "Wir wollen gute Arbeit" möchte ich nur soviel sagen: "Arbeit" wird so gut, wie man sie macht. Näheres dazu gerne gebührenpflichtig. ;-)