Eigentlich war es nur eine Frage der Zeit - nachdem quer durch die Senderlandschaft nach Stars und potentiellen Heiratskandidaten gecastet wird was das Zeug hält und die Superlative immer superlativer zu werden hat, springt nun auch Sat1 auf den Zug des modernen Medienkuhhandels auf.
"Gräfin gesucht!" lautet der vielversprechende Name des *räusper* neuen Formats. Ähm, moment mal - hat derlei einstige Upperclass, das ehrwürdige Blaublut, solch Vermarktung tatsächlich nötig? Mit einem lauten Ploooop! zerplatzen da plötzlich all meine Jungmädchen-Prinzessinnen-Träume. Vielleicht bin ich stockkonservativ, wenn ich denke, dass weniger manchmal doch mehr ist, aber meine edlen Kleidchen häng ich da doch flugs wieder in den Schrank und warte lieber auf den bürgerlichen Prinz, der noch echten Stil hat. Ist, nebenbei bemerkt, auch besser für´s Geschäft.
Andererseits - ich bin natürlich auch ein hilfsbereiter und vor allen Dingen guter Mensch, ich helfe, wenn ich nur helfen kann. Und wenn all diese Grafen derart in Nöten sind, so helfe ich doch gerne dem Schicksal ein wenig auf die Sprünge und damit all jenen, quasi schon desigierten Gräfinnen, die es bei der Vorauswahl vielleicht kalt erwischt hat...
Gestatten, die Herren Grafen - Teil 1
Graf Moritz zu R. - oder auch Moritz Graf zu Reventlow, der in Gewerbeimmobilienvermietung aber auch Landwirtschaft "macht" und über den die BILD heute berichtet.
Constantin von zur M. - genauer Constantin von zur Mühlen, ein echter Vorstand überdies, der sich in der Hausverwaltung verdingt, wenn er nicht auf Hof Siek weilt
Dienstag, April 29, 2008
Sonntag, April 27, 2008
Freitag, April 25, 2008
Da war sie wieder...
... die Mauer. Eben bei real. Als zwei ohrenscheinlich ostzonale Warenauffüllerinnen mir weismachen wollten, dass es die von mir präferierten Balkonpflanzen nur früh am Morgen gäbe, da diese - Aufgepasst!!! - am Abend schließlich schon welk wären.
Letztendlich gar nicht mal so schlecht, dass der Mauerfall im Kopf noch nicht stattgefunden hat und mich die Besserwessis nicht frühmorgens über den Tisch ziehen konnten. Denn, mal ehrlich, wenn das Männertreu schon am ersten Abend gar treulos dahinwelkt, wie maskulin-trostlos hätte mein Balkon dann den Sommer verbringen müssen...
Letztendlich gar nicht mal so schlecht, dass der Mauerfall im Kopf noch nicht stattgefunden hat und mich die Besserwessis nicht frühmorgens über den Tisch ziehen konnten. Denn, mal ehrlich, wenn das Männertreu schon am ersten Abend gar treulos dahinwelkt, wie maskulin-trostlos hätte mein Balkon dann den Sommer verbringen müssen...
Labels:
Balkon,
Balkonpflanzen,
Besserwessi,
Hamburg,
Männertreu,
Mauer,
Mauerfall,
ostzonal,
St. Georg,
Uschi Urlaub
Montag, April 21, 2008
Unbefristeter Poststreik - steht ver.di vor der Insolvenz?
Forderungen nach Mindestlohn - bewilligt und wieder teilweise gekippt - Zumwinkelsche Steueraffäre - Entlassungen trotz Arbeitsüberlastung für die gelben Briefzusteller - ...
Und jetzt Streik. Poststreik. Erneut. Wenn ver.di will - mit der Post wollen die Gewerkschafter derzeit nicht sprechen - dann ab dem 2. Mai unbefristet.
Keine schöner Zug, um es mal mit der Bahn zu sagen. Planmäßige Spätzustellung der Briefsendungen - bleibt zu hoffen, dass die Mitwettbewerber wissen, was jetzt zu tun ist. Und die Postmitarbeiter ausdauernd die Streikkasse leeren, damit ver.di endlich Insolvenz anmelden kann.
Abgesehen davon und weils mir immer noch auf den Nägeln brennt, die Diskussion um den Mindestlohn fand ich doch recht geschmacklos. Auch und vor allem aus Datenschutzgründen. Ich mein, wer so offensichtlich seinen Arbeitgeber repräsentiert, ob nun in gelb, orange oder grün, der könnte sich nach dieser unleidigen öffentlichen Debatte gleich seine Gehaltsabrechnung an die Stirn tuckern.
Ganz ehrlich, ich bin ja mittlerweile schon eher geneigt, den Briefzustellern mal einen Euro zuzustecken, statt dem Verkäufer von Hinz & Kunzt...
Und jetzt Streik. Poststreik. Erneut. Wenn ver.di will - mit der Post wollen die Gewerkschafter derzeit nicht sprechen - dann ab dem 2. Mai unbefristet.
Keine schöner Zug, um es mal mit der Bahn zu sagen. Planmäßige Spätzustellung der Briefsendungen - bleibt zu hoffen, dass die Mitwettbewerber wissen, was jetzt zu tun ist. Und die Postmitarbeiter ausdauernd die Streikkasse leeren, damit ver.di endlich Insolvenz anmelden kann.
Abgesehen davon und weils mir immer noch auf den Nägeln brennt, die Diskussion um den Mindestlohn fand ich doch recht geschmacklos. Auch und vor allem aus Datenschutzgründen. Ich mein, wer so offensichtlich seinen Arbeitgeber repräsentiert, ob nun in gelb, orange oder grün, der könnte sich nach dieser unleidigen öffentlichen Debatte gleich seine Gehaltsabrechnung an die Stirn tuckern.
Ganz ehrlich, ich bin ja mittlerweile schon eher geneigt, den Briefzustellern mal einen Euro zuzustecken, statt dem Verkäufer von Hinz & Kunzt...
Labels:
Briefzustellung,
Hamburg,
Poststreik,
St. Georg,
Streik,
Uschi Urlaub,
ver.di
Sonntag, April 20, 2008
Ausgepufft - Ackermann lässt trotzdem blasen.
Nämlich zum Marsch. Was scheinbar in der Vergangenheit Gang und Gäbe war, Besuche bei Prostituierten, im Unternehmensjargon "Erwachsenen-Vergnügungen" genannt, über die Spesenabrechnung geltend zu machen, ist künftig nicht mehr möglich. Naja, zumindest meine Unternehmenssprecher Stefan Baron, dass die "Sparvorschläge im Prinzip für das gesamte Unternehmen" Gültigkeit hätten. Ach so - ja ne, ist klar.
Deutsche Bank verbietet Bordellbesuche auf Firmenkosten
Deutsche Bank verbietet Bordellbesuche auf Firmenkosten
Labels:
Bordell,
Deutsche Bank,
Hamburg,
Spesen,
St. Georg,
Uschi Urlaub
Abonnieren
Posts (Atom)