Eigentlich war Obi mir immer relativ sympathisch. Das liegt aber vielleicht primär daran, dass ich zumeist bei Max Bahr einkaufe. Und nur so hat es mir vermutlich entgehen können, dass Obi nebst schnödem Heimwerkerbedarf neuerdings auch Tiere verkauft. Ja, da kann der gemeine Bohrmaschinenkäufer direkt die quengelnden Plagen mit einem sooo süßen Teddyhamster zum Schnäppchenpreis oder auch einem putzigen Kaninchen aus dem Wochenangebot ruhig stellen. Genialer Coup.
Liebe Obi-Verantwortlichen, denkt Ihr zufällig auch mal mit oder kostet das dann extra? Ihr tönt großartig mit Umwelt- und Sozialengagement vor einem glubschäugigen Frosch und "vertickt" dann mal eben spontan ein paar Kleintiere "to go"? Habt Ihr es echt so nötig? Sollte und könnte dieses Engagement nicht direkt vor Ort an Euren Kunden beginnen? Wäre es dann nicht sogar um einiges glaubwürdiger?
Mein persönliches Fazit: Obi kommt auf die Blacklist, denn Obi ist doof und wer bei Obi kauft und damit ein so "nachhaltig" agierendes Unternehmen unterstützt sowieso. Boykott rulez - und bewahrt Spontankauf-Tiere vor der zeitnahen Abschiebung ins örtliche Tierheim oder schlimmerem...
Wohin derlei tierische Schnäppchen führen steht u. a. in diesem Mopo-Artikel
Montag, April 20, 2009
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